Digitales Ehrenamt nachhaltig fördern

Digitales Ehrenamt nachhaltig fördern

Beschreiben Sie die zu lösende Herausforderung: Seit vielen Jahren engagieren sich bereits zahlreiche Menschen als digitale Ehrenamtler*innen. In Projekten wie Wikipedia, Jugend Hackt, Code for Germany oder Correlaid zeigen diese, wie essentiell ihr Engagement für eine offene und partizipative Demokratie ist. Um den Open Government Ansatz erfolgreich umzusetzen, benötigt es nachhaltige zivilgesellschaftliche Beteiligung. Dafür fehlt an vielen Stellen die nachhaltige Finanzierung der zivilgesellschaftlichen Infrastruktur. Beschreiben Sie Ihren Lösungsansatz: Der Bund könnte ein eigenes Förderprogramm “Digitale Zivilgesellschaft stärken” anlegen, welches sich zum Ziel setzt in die Infrastruktur bestehender zivilgesellschaftlicher Strukturen zu investieren. Alternativ sollten Schwerpunkte wie “digitale Zivilgesellschaft” und “Open Government” in bestehende Förderprogrammen aufgenommen werden.

Points

Die Nachhaltigkeit der Communityaktivitäten hängt primär von privat geleisteten Finanzmitteln ab, welche sich für die dauerhafte Fortführung als außerordentlich schwierig und nicht nachhaltig erweist. Communityaktivitäten sind als Bestandteil einer Smart City unabdingbar notwendig und wichtig. Entsprechend der etablierten Förderungen im Kultur-, Sport- oder Sozialbereich, ist es erforderlich, das klassische Ehrenamt auch auf den Bereich „Digitales“ auszuweiten und strukturell zu unterstützen.

Wichtig ist eine langfristige Unterstützung, es bringt nur sehr wenig, wenn man alle 2 Jahre das Netzwerk neu aufbauen muss, weil die Fördergelder ausgelaufen sind und die Beteiligten sich in alle Richtungen verstreuen. Immer nur neue Projekte aufsetzen ist der imho falsche Weg, die Strukturen, die ja zum Teil schon bestehen, dauerhaft unterstützen und weiter verbreiten/netzen sollte das Ziel von Förderung sein.

Es ist wichtig, dass lokale Netzwerke weiter ausgebaut werden. Dazu werden aber bisher private Gelder benutzt, was sich ändern muss, damit solche Netzwerke ausgebaut werden können. Als Beispiel die Open Knowledge Labs, diese gibt es schon fast Deutschlandweit und könnten perfekt dafür genutzt werden.

Es gibt Piloten zum Digtalen Bundesfreiwilligendienst in RLP u Sachsen (FSJ Digital) . Diesen um den Aspekt Digi-Eherenamt und Open Gov erweitern, ausrollen und den bestehenden Strukturen beiseite stellen. der Bufdi hat zum 1. Juli 2011 den Zivildienst in Deutschland abgelöst. Grundlage des Einsatzes ist der Abschluss einer individuellen Vereinbarung zwischen dem Dienstleistenden und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Mit den Open Knowledge Labs von Code For Germany bestehen bereits lokale Strukturen, welche den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik anhand von digitalen Themen fördern. Statt weitere Parallelstrukturen aufzubauen, sollte der Bund bestehende Netzwerke fördern.

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