Universelle, transparente, modulare Aus- & Weiterbildung

Universelle, transparente, modulare Aus- & Weiterbildung

Beschreiben Sie die zu lösende Herausforderung: Eigentlich wollte ich das Thema zunächst für die Pflege anreißen. Aber es gilt generell auch für andere Bereiche. Das Bildungssystem in Deutschland ist überschaubarer und durchlässiger geworden. Aber ich denke, es gibt Verbesserung-Potenzial. Denn in unserer Gesellschaft werden häufig spezifische Qualifikationen in großer Zahl benötigt, die in einem klassischen Ausbildungsgang zu erwerben sehr aufwendig ist. Beispiele sind die Pflege, die Lehrerbildung, Spracherwerb, Umschulung, Projekte etc. Beschreiben Sie Ihren Lösungsansatz: Kern: universelle Grundlagen und Kriterien für Bildungs-Angebote, nach denen sich jedes beliebige Angebot mit geringem Aufwand entwickeln und evaluieren lässt. - am besten auf Bundesebene. 2. Schritt: Auffächerung nach Handlungsräumen und Zielgruppen, so dass beliebige Bildungsträger beliebige Angebote schnell entwickeln, vergleichen, verbessern und skalieren können. 3. Schritt: Universalcurriculum, orientiert an den Fragen: Was muss ein Mensch einer bestimmten Altersgruppe und sozialen Situation wissen und können, um mit sich selbst und den gesellschaftlichen Anforderungen klar zu kommen? Welche spezifischen Defizite und Talente können auftreten? Welche, wie gestalteten Module sind nötig, damit er/sie seine/ihre Ziele erreichen kann? Diese Fragen sind für einen Säugling genauso zutreffend wie für Verwaltungsbeamte oder Manager, Lehrer, Projektleiter, Menschen in Krisen-Situationen. Ein solches Curriculum kann sukzessive entstehen durch Bearbeiten einzelner Standard-Situationen.

Points

Vorteil: Es gibt ein universelles Instrument zur schnellen, bedarfsgerechten Bereitstellung und Evaluierung von Bildungsangeboten für alle Altersgruppen und Handlungsräume, ohne dass die Anbieter in ihren Entscheidungen stark eingeschränkt werden. Denn bereitgestellt werden Anforderungsprofile, nicht Detail-Vorgaben. Auf dieser Basis können Verwaltung, Ministerien, Institutionen und Zivilgesellschaft schnell und kostengünstig Inhalte aufbereiten und verfügbar machen.

Wenn beispielsweise von Experten im Auftrag des Bundes-Forschungsministerium - oder über ein offenes Beteiligungsverfahen - ein solches Universalcurriculum bereitgestellt würde, könnten alle Kultusministerien auf dieser Basis ihre eigenen Pläne evaluieren und wir hätten einen transparenten nationalen Standard bei größtmöglicher Freiheit der Akteure, ähnlich wie es beim Rahmencurriculum des BAMF für Deutsch als Zweitsprache schon möglich ist.

Sinnvoll wären transparente Angebote und eine gemeinsame Entwicklung des Curriculums durch eine Vielzahl von Akteuren mit unterschiedlichem Wissen und Erfahrungs-Hintergrund.

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