Transparenz + Nachhaltigkeit bei Hard- & Softwarebeschaffung

Transparenz + Nachhaltigkeit bei Hard- & Softwarebeschaffung

Beschreiben Sie die zu lösende Herausforderung: [überarbeitete Idee] Bei der Beschaffung digitaler Technologien (Hard- & Software) fehlen: 1. Transparenz über die beschafften Produkte & ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen 2. Kriterien für nachhaltige Beschaffung dieser Produkte Dies betrifft zum einen die Transparenz der ökologischen und sozialen Auswirkungen der beschafften Produkte. Zum anderen die Nachhaltigkeit erworbener Softwarelösungen. Beschreiben Sie Ihren Lösungsansatz: Bin einer Bestandsaufnahme werden erworbene Hard- & Software-Lösungen standardmäßig erfasst & veröffentlicht (alle öffentliche Einrichtungen). Ein Kriterienkatalog für nachhaltige Hard- & Software wird definiert u. unter Einbezug zivilgesellschaftlicher Akteure entwickelt. Im nächsten Schritt werden verbindliche Ziele zur Steigerung der Quote nachhaltiger Produkte definiert und ein Prozess zur Erreichung der Ziele umgesetzt. Die öffentliche Hand kann insbesondere bei der Beschaffung nachhaltiger (Open Source) Software-Lösungen bares Geld sparen. Nutzung von Open-Source-Produkten für staatliche Akteure. Mögliche Meilensteine: 1. Partizipativer Prozess zur Erstellung eines Kriterienkataloges 2. Bestandsaufnahme 3. Analyse der ökonomischen und ökologischen Auswirkungen 4. Entwicklung eines Gesetzes zur Umsetzung der Ziele Idee von einigen zivilgesellschaftlichen Vertertern aus anderen kondensiert beim Arbeitstreffen vom 9. April (siehe https://bscw.bund.de/pub/bscw.cgi/71101013 )

Points

Der öffentliche Dienst ist ein großer Akteur und Abnehmer von Hardware und Software. Transparenz und ökologische Verantwortung wirken sich sowohl via Marktmacht als auch durch Vorbild aus.

Hinweis 2: Aus dem Peer-review des gleichen Arbeitstreffens ergab sich folgendes Feedback zur "NAP-Tauglichkeit" der Idee: Sie gleiche einer Mammutaufgabe, sei aber schön spezifisch. Die Meilensteine wären aber noch zu realitätsfern (Vergaberecht, Föderalismus, etc.), allein die Bestandsaufnahme würde länger als 2 Jahre dauern.

Hinweis: Auf dem Arbeitstreffen vom 9. April haben Vertreter einiger zivilgesellschaftlicher Organisationen bestehende Ideen aus dem Bereich Nachhaltigkeit überarbeitet. Diese Idee ist das Ergebnis. Das Arbeitstreffen ist komplett dokumentiert unter https://bscw.bund.de/pub/bscw.cgi/71101013

Erfahrungsgemäß verlieren Institutionen, die keinen Überblick über ihre internen Prozesse haben, auch eine Menge Geld. Eine vernünftige Bilanz hilft dann Umwelt und Geldbeutel.

Wie sieht es damit aus, wie an anderer Stelle vorgeschlagen, eine Gemeinwohl-Bilanz zu beginnen und sich schrittweise voranzuarbeiten?

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