Solarenergie auf ungenutzten Dächern (Wohnhäuser & öffentl.)

Solarenergie auf ungenutzten Dächern (Wohnhäuser & öffentl.)

Beschreiben Sie die zu lösende Herausforderung: Dächer von öffentlichen Gebäuden und Wohngebäuden sind bei entsprechender Ausrichtung ideal, um Solaranlagen anzubringen. Bislang erfolgt dies aber fast nur auf Einfamilienhäusern oder Doppelhaushälften und nur selten auf Dächern von Wohngebäuden mit Eigentums- oder Mietwohnungen. Auf öffentlichen Gebäuden findet eine Nutzung durch Solaranlagen ebenfalls selten statt. Beschreiben Sie Ihren Lösungsansatz: Der Gesetzgeber kann die Nutzung der Dächer von Mehrfamilien-Wohngebäuden dadurch ermöglichen, dass er die Regeln bei Eigentümergemeinschaften dahingehend verändert, dass jeder Eigentümer ein Anrecht auf die Nutzung eines seinem Anteil entsprechenden Dachanteils bekommt, wodurch das Vetorecht einzelner Mitglieder der Eigentümergemeinschaft aufgehoben wird. Ebenso könnte Mietern der entsprechender Dachanteil per Gesetz zugeordnet werden. Das Recht, diesen Anteil per Verpachtung weiterzureichen, würde eine effiziente und nicht zerstückelte Nutzung garantieren. Die Bewohner einer Gemeinde oder Stadt könnten ausserdem das Recht erhalten, nicht entsprechend genutzte Dachflächen öffentlicher Gebäude kostenfrei für die Installation von Solaranlagen zu nutzen. Um extreme Zerstückelung der Anteile zu nutzen, müsste dies in einem Bewerbungsverfahren zugeteilt werden. Ein solcher Ansatz wäre für den Gesetzgeber kostenneutral, da alle Kosten von den jeweiligen Nutzern getragen werden müssten.

Points

Konsequent sollte diese Idee auf Fassaden, Gewerbeimmobilien, versiegelte Flächen (z.B.Parkplätze, Autobahnen, etc.) ausgeweitet werden. Dementsprechend sollte ein Moratorium von Solarparks auf Grünland erfolgen, welches dringend als landwirtschaftliche Fläche benötigt wird.

Dezentral Dachflãchen für PV zu nutzen, gehört zu den effizientesten und Platz sparendsten Formen erneuerbarer Energie. Fraunhofer ISE macht beispielsweise darauf aufmerksam, dass heute schon PV-Anlagen einen großen Teil der Spitzenlast liefern. RWTH-Professoren haben darauf hingewiesen, dass dezentrale Anlagen die Stabilität der Netze fördern und die Notwendigkeit aufwendiger Stromtrassen reduzieren können.

Besser als eine Verpflichtung per Gesetz wären finanzielle Anreize. Damit ließe sich eher Akzeptanz herstellen.

?! Es handelt sich um die Frage nachhaltiger Stromversorgung und Flächennutzung und um gesetzliche Regelungen!

Redaktioneller Hinweis: Eigentlich fehlender Sachzusammenhang. Weitere Informationen zu diesem Konsultationsverfahren unter www.open-government-deutschland.de (insbesondere unter "Mitmachen").

Neben dem ökologischen Aspekt der regenerativen Stromerzeugung würde der Vorschlag sowohl zu stärkerer Gemeinschaftsbildung unter den Bürgern (Mieter/Wohnungseigentümer) als auch innerhalb der Gemeinde (gemeinschaftliche Solaranlage auf öffentlichen Gebäuden) führen und damit die Gesellschaft als ganzes stärken.

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