Soziale Innovationen für die Gestaltung smarter Städte

Soziale Innovationen für die Gestaltung smarter Städte

Beschreiben Sie die zu lösende Herausforderung: Die Digitalisierung wird Städte und Regionen transformieren und etablierte Verwaltungs- und Planungsprozesse sowie die Rollen der Bürger verändern. Dieser Wandel bietet zahlreiche Chancen und Risiken. Der Einsatz digitaler Technologien in Städten könnte aber dazu führen, dass die Bürger überwacht und durch den Einsatz von Big Data und künstlicher Intelligenz gesteuert und bevormundet werden. Beschreiben Sie Ihren Lösungsansatz: Es bedarf einer Neuausrichtung der städtischen Gestaltungsprozesse durch soziale und bürgergetriebene Innovationen. Neue Beteiligungsformate wie Living Labs, Hackathons, Makerspaces, Open-Data-Plattformen oder Innovationsplattformen werden bereits von einigen Vorreiterstädten zur Vernetzung und zur gemeinsamen Entwicklung neuer Dienste und Plattformen eingesetzt. Sie bieten Ansatzpunkte für eine bürgerorientierte Umsetzung des Smart-City-Konzeptes und zur Innovation etablierter Planungspraxis. Grundsätzliches Ziel ist es von Vorreiterstädten zu lernen und „Best Practices“ durch Workshops und den Aufbau eines Innovations- und Wissenstransfernetzwerkes zu übertragen, um Städte und Bürger zu befähigen gemeinsam die Digitalisierung zu gestalten.

Points

Super Vorschlag! Für eine bessere Entfaltung Sozialer Innovationen haben Akteuere der Wohlfahrt und (Social) Entrepreneurs gemeinsame Positionen erarbeitet: http://bit.ly/2Py1wZF Für die kommunale Ebene wäre der Aufbau Sozialer Innovationszentren ein wichtiger Punkt. Hier kann man sich von den Impact Hubs und Impact Labs inspirieren lassen. Von Seiten der öffentlichen Hand sind das Social Innovation Center in Hannover oder das "Kompetenzzentrum Soziale Innovationen Sachsen Anhalt" gute Bsp.

Die Legitimation für Innovationen wird größer, wenn die Zivilgesellschaft und die Bevölkerung in den Innovationsprozess einbezogen wird.

Bürger sollen sowohl als Impulsgeber wie auch als Korrektiv gegen eine mögliche Überwachung ihres Alltags und Datenschutzverstöße auf die Entwicklung smarter Städte einwirken können und Unterstützung erhalten um überzeugende eigene CivicTech-Lösungen rasch auf kommunaler Ebene in die Breite bringen. Ansatz wurde vom Ideengeber auch in Baden-Württemberg eingereicht.

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